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Erlking Rap 2009

Dieser Eintrag stammt von Seither Am 1.8.2009 @ 12:56 In Song des Monats, Kult und Co, Schulleben, Penne live | Keine Kommentare

Im Musikunterricht der zehnten Klassen gab es zum Ende des Schuljahres eine ganz spezielle Aufgabe zu erledigen: Nach der Lektüre und Besprechung von Goethes Ballade “Der Erlkönig” sollten die Schülerinnen und Schüler den Text in Form eines Raps bearbeiten und vertonen sowie ihre Ergebnisse vor der Klasse vorführen. Dabei sind tolle Stücke herausgekommen, von denen wir euch eines vorstellen wollen.

“Verantwortlich” für Text und Umsetzung zeichnen Daniel, Jana und Nico aus der 10a mit Unterstützung von Fabian aus der 9b, bei dem der Rap aufgenommen wurde und der ihn zusammengemixt hat.

[1] Erlking Rap 2009

Hier der Song zum Selberhören: [2] Erlking-Rap

Und hier der Text:
Der Erlking

1. Es ist dunkle Nacht, der Weg ist weit,
der Sohn schläft, der Vater ist froh, dass er nicht schreit.
Doch ein böser Geist trachtet nach dem Kind,
und des Jungens wertvolle Lebenszeit verrinnt.

2. Der Sohn wacht auf, der Vater sucht ihn zu trösten,
ihm noch mehr Medikamente einzuflößen.
Doch der Junge wehrt sich und versucht zu erklärn,
dass der Erlking versucht ihn zu entführn.

Refrain: Ein böser Geist auf Seelenraub,
der Vater ist blind und taub.
Will nicht hörn, was der Sohn sagt,
und nun ist es der Tod, der sich an dem Kleinen labt.

3. Doch der Vater will diese Geschichten nicht hörn,
während der Erlking versucht den Kleinen zu betörn.
Er sagt, er will ein kleines Spielchen spieln
und seine Töchter, die sollen tanzen für ihn.

4. Da, der Sohn kann den Erlking schon sehn,
und der Vater versteht nicht, was wird geschehn.
Doch der Erlking liebt den Sohn,
und er zieht ihn einfach zu sich auf den Thron.

Refrain: Ein böser Geist auf Seelenraub,
der Vater ist blind und taub.
Will nicht hörn, was der Sohn sagt,
und nun ist es der Tod, der sich an dem Kleinen labt.

5. Dazu nutzt der Erlking brutale Gewalt,
dem Sohn sein anfänglicher Widerstand zerschallt.
Der Vater hat Angst, er muss sich beeilen.
Wird der Sohn weiterhin bei ihm weilen?

6 Und das ist jetzt ganz schön beschissen,
der Vater hat sich für das Balg den Arsch aufgerissen.
Für nichts und wieder nichts,
denn der Sohn hat ins Gras gebissen.

Refrain: Ein böser Geist auf Seelenraub,
der Vater ist blind und taub.
Will nicht hörn, was der Sohn sagt,
und nun ist es der Tod, der sich an dem Kleinen labt.


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