Archiv der Kategorie Über den Tellerrand

Rostock in Kaiserslautern

Am 6.11.2009 war es wieder soweit. Die Berliner Band “Jennifer Rostock” stand wieder im Kasino der Kammgarn in Kaiserslautern auf der Bühne.

Zuerst spielte die Vorband “Bakkushan” aus Mannheim. Die vier heizten das Kasino mit Liedern wie “Ich liebe es”, “Springwut”, “Gefahr” oder “Baby du siehst gut aus” ganz schön ein. Nach einer dreiviertel Stunde waren wirklich alle aufgetaut & die Vorband verabschiedete sich von dem Publikum.

Bakkushan

Nach einer kleinen Umbaupause fieberten wir alle auf Jennifer Rostock hin. Dann endlich war es soweit: Die Melodie von Tetris ertönte & Schlagzeuger Baku, Gitarrist Alex & Bassist Christoph betraten die Bühne & nahmen ihre Instrumente in die Hand. Joe, der Keyboarder, rannte noch gerade rechtzeitig- unter den Jubelschreien des Publikums- an sein Instrument und - Tata! - es ging los! Mit dem Song “Leben auf Zeit” stimmten sie das Konzert an und Jennifer Weist kam im flotten 80er-Style auf die Bühne gerannt. Mit einem langen Band in den langen offenen Haaren und blauem Glitzerkostüm begeisterte sie das Publikum - trotz Krankheit!
Sie vergoss die ein oder andere Wasserflasche über dem Publikum und kam den Fans ganz nah. Sie kam zu ihnen, gab ihnen die Hand oder zwinkerte einigen zu.

Jennifer Rostock

Nach einigen Liedern bedankte sie sich bei zwei Mädels, die nun auf ihrem zweiten Konzert waren, die der Band wieder einmal eine Flasche selbstgebrannten Schnaps geschenkt hatten. Kurz nachdem sie dies losgeworden war, holte Jennifer schließlich jemanden auf die Bühne, der “Kopf oder Zahl” singen durfte. Petra kam auf die Bühne, die sichtlich aufgeregt war. Doch sie meisterte ihre Aufgabe & bekam deshalb von den Rostockern Bier geschenkt. Es dauerte nicht lange, bis das nächste “Opfer” auf die Bühne gebeten wurde. Ein junger Mann, der sich laut den Rostockern zu wenig bewegte, musste unfreiwillig hoch kommen und nachdem Jennifer ihm eine kleine Einführung in Sachen Tanzen gegeben hatte, musste er zu “Mona Lisa” tanzen.
Joe sang, während der Rest der Band hinter der Bühne verschwand, “If I were a boy” und “I’m not a girl” & bestätigte dem Publikum, dass er schwul ist.

Die Performance von Jennifer Rostock ist der von Nina Hagen sehr ähnlich. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, sondern sagt das, was sie denkt. Sie tanzt zu ihrer eigenen Musik und animiert das Publikum, indem sie selbst auf der Bühne rumspringt.

Ein Auftritt beim Herbstfest

Am  Sonntag, den 13. September, fand der alljährliche Herbstfestumzug statt. Am Umzug beteiligten sich ca. 90 Wägen. Darunter waren zum Beispiel eine Gruppe des “Aktiv Zirkel”, viele Musikvereine sowie die “Dörnbacher Straußjugend”. Es beteiligten sich auch viele Tänzergruppen, aber auch mittelalterliche Bräuche kamen nicht kurz. Ich selbst war bei einem sehr anstrengendem “Wagen” dabei. Mit 71 anderen Einradfahrer vom Zirkus Pepperoni, der auch hier an unsrer Schule ein Projekt anbietet, fuhr ich die Strecke mit meinem Einrad mit.

Einrad

Geplant waren eigentlich nur 60 Einradfahrer wegen des 60. Geburtstages des Herbstfestes in Rockenhausen. Die Fahrer bekamen ein T-Shirt vom Zirkus geschenkt zum Dank, dass sie mitfuhren. Mich selbst hat es überrascht, dass schon Kindergartenkinder dort mitgefahren sind und zwischen uns hindurch brausten. Einige hatten sich in Zweier-Gruppen zusammengeschlossen und fuhren so durch die Straßen von Rockenhausen. Andere jonglierten während dem Einradfahren. Und wieder andere fuhren eine Mühle. Eine Mühe besteht aus mindestens zwei Personen, die sich an die Hand nehmen und parallel zueinander im Kreis fahren. Es gab auch einige, die mit dem Einrad Seil gesprungen sind, was mich selbst sehr fasziniert hat.
Auch Dieter, der Leiter des Zirkusses ließ es sich nicht nehmen und schwang sich auf sein Einrad. Nur dass das Einrad ein Hochrad war. Ein Hochrad sieht eigentlich genauso aus wie ein normales Einrad auch. Es ist im Grund genommen auch dasselbe, nur dass man nicht einfach vom Boden aus aufsteigen kann. Dafür braucht man schon höhere Dinge, wie zum Beispiel einen Bus.

Das Publikum war sichtlich begeistert über unsere Leistungen. Und wir waren alle stolz auf uns, egal ob klein oder groß, alt oder jung. Es hat uns eigentlich allen, denke ich, sehr gut gefallen, bis auf die Tatsache, dass wir andauernd absteigen mussten, weil ein paar Wägen vor uns andauernd Halt gemacht haben.

 Einrad

Projekt: Veganes Kochen!

Ich, Lilo Wagner, biete für Schüler der Klassen 6 bis 9  das Projekt “Veganes Kochen” an. Ich für mich finde bis jetzt, dass es super läuft! Hier findet ihr außerdem die  persönlichen Bewertungen der Projektteilnehmer.

Merve findet: Ich finde veganes Kochen ganz gut.

Erika meint:  Mir macht es total Spaß!

Laurinda sagt: Sau cool. Sau chillig.

Esther denkt: Es macht Spaß zu kochen!

Lisa blökt: Ich finde es klasse, dass dieses Projekt angeboten wird!

Isabel labert: Das Projekt ist sehr gut, es ist einfallsreich und einfach mal was anderes! Ich liebe es!

Am Dienstag den 7. haben meine tolle Gruppe und ich eine köstliche Linsensauce hergestellt. Dazu servierten wir Brokkoli und Reis.  Ich glaube die Linsensauce ist richtig klasse rüber gekommen und hat alle begeistert! Deswegen hier das Rezept, welches die würzig indische Welt näher bringt!

Für einen kleinen Topf voll brauchst du:

200g rote Linsen; 1 TL Margarine; 1 große Zwiebel; 1 Zehe Knoblauch; 500ml Wasser

-> Die Zwiebeln schneidest du in kleine Würfel; den Knoblauch hackst du klein; dann brätst du beides mit Margarine in einem Topf an; wenn die Zwiebeln glasig sind, gibst du die Linsen hinzu und lässt sie kurz anbraten, bis sie einen intensiven Geruch entfalten; jetzt kannst du langsam das Wasser hinzu geben und umrühren (lass das Gemisch einmal gut aufkochen!); Deckel drauf und unter Beobachtung etwas durchziehen lassen

Zum leckeren würzen brauchst du einen netten Gewürzhändler :-)

1 TL Kreuzkümmel; 1 TL Koriander (zerdrücken); 4 Kardamonkapseln; 2 Nelken; 1 Lorbeerblatt; 1 TL Kurkuma; Pfeffer und Salz

-> Einfach alle Gewürze zur Sauce geben und noch einmal ziehen lassen; falls euch die Sauce zu dick vorkommt, einfach noch etwas Wasser hinzu (Linsen quellen viel und schnell auf!); den Herd kannst du herunter schalten oder sogar aus machen

Ganz zum Schluss kann man der Sauce den letzten Schliff verpassen, indem man eine halbe Zitrone per Hand ausgepresst dazugibt.

Ich wünsche viel Erfolg und Appetit… und vielleicht kommt noch ein Rezept ;-)

Eure Lilo

♥ R.I.P. Michael Jackson ♥

You and me - das Schülerfestival in KL

Am 7. und 8. Juli fand in Kaiserslautern das “You and me”-Festival statt, das ein Teil des Penne-Blog-Teams am zweiten Festival-Tag besuchte.

Das Festival war als großes Event mit zahlreichen Aktivitäten, Musik und Informationen für Schüler und Lehrer geplant (vgl. Vorankündigung im Penne-Blog vom 2. Juli). Allerdings machte das Wetter, speziell der äußerst ergiebige Regen, den Organisatoren einen dicken Strich durch die Rechnung :(
Schön war unser Besuch trotzdem.
Nachdem wir unsere Presseausweise organisiert hatten, schauten wir uns die Show der “Physikanten” an, zwei verrückte Physiker, die aus Dortmund zum Festival angereist waren. Sie vollführten einfach physikalische Tricks und Experimente, die sie auch kurz erklärten.

You and Me

So zeigten sie beispielsweise den Unterschied zwischen einem leichten Gas wie Helium und einem schweren wie … (den Namen des zweiten Gases haben wir leider vergessen… :-( ). Was Helium mit der Stimme anstellen kann, weiß man eigentlich - das zweite Gas, das die Physikanten in ihrer Show verwenden, hat den gegenteilige Effekt - StarWars und Darth Vader lassen grüßen!

You and Me

Natürlich stellten sich die beiden (Thomas und der Professor) nicht gerade schlau und machten Witze über den anderen, was die Show zu einem recht lustigen Spektakel machte, bei dem wir natürlich auch was für die nächste Physikstunde gelernt haben.

Als die Show zu Ende war, gingen wir an ein riesiges Trampolin, auf dem man in Bungee-Jumping-Manier an langen Gummiseilen gesichert, springen kann. Frau Seither hat es leider nicht ausprobiert … :( , aber Lisa und ich :).  Wer Lust hatte, konnte sich auch direkt nebenan in eine übergroße Bowling-Kugel sperren lassen und dann durch die Gegend wirbeln lassen.
Vom Bungee-Trampolin gingen wir zur Hauptbühne weiter, auf der die Band “Freischwinger” spielte, die den Festivaltitelsong “Alles klar - Rausch benebelt” komponiert hat. Die vier Jungs spielten recht gut, aber für die leider viel zu wenigen Menschen zu laut. Ansonsten war ihr Auftritt ganz okay.

Im Neumühle-Park war eigentlich der Aktiv-Part des Festivals geplant, also jede Menge Aktionen zum Mitmachen und Ausprobieren. Doch leider war der Boden durch den Regen völlig durchweicht, sodass an Spiele auf dem Rasen nicht zu denken war. Einige Wasserfeste wagten sich beim Kistenklettern in die Höhe, angefeuert von treuen, in blaue Regenumhänge gehüllte Klassenkameraden.

You and me - das Schülerfestival in KL

Ansonsten herrschte an den Ständen auf dem Gartenschaugelände weitgehend gähnende Leere. Einzig am Truck der Zeitschrift “Mädchen” fanden sich genügend Freiwillige, die die Stühle vor den Frisierspiegeln besetzten und sich eines Umstylings unterzogen - wahrscheinlich unter anderem deshalb, weil diese überdacht waren ;-)

You and me - das Schülerfestival in KL

You and me - das Schülerfestival in KL

Die Band “Carpe Diem - Unerhört” in einer Besetzung aus behinderten und nicht behinderten Musikern hatte sich in die Musikmuschel im Neumühle-Park zurückgezogen und veranstaltete dort mit einer Handvoll Zuhörer eine sehr gemütliche, praktisch private Session. Schade, dass unsere Zeit auf dem Festival da aber schon wieder vorbei war, hier machte das Zuhören gerade wegen der ungewöhnlichen Umstände wirklich viel Spaß.

You and me - das Schülerfestival in KL

Schade, dass eine solch große Veranstaltung, professionell geplant und mit einer guten Grundidee so derartig in den Regenmassen versunken ist. Wer weiß: Vielleicht wagen die Organisatoren im nächsten oder übernächsten Jahr ja nochmal einen neuen Anlauf -  dann hoffentlich mit etwas mehr Gnade von Seiten des Wettergottes!

You & Me - Das Schülerfestival in KL

Am 7. und 8. Juli 2009 findet in Kaiserslautern in der Landesgartenschau das Schülerfestival “You & Me” statt. Hintergrund des Festivals ist sowohl für Schüler als auch für Lehrer:

  • Kein Alkohol - keine Drogen - keine Gewalt!
  • Gegen Ausgrenzung!
  • Pädagogische Aspekte integriert in Lifestyle-Umgebung
  • aktive Teilnahme der Besucher am Festivalgeschehen

Wir werden mit unserer “Penne-Redaktion” dorthin fahren und uns die ganze Sache einmal anschauen, um euch danach mit vielen Informationen über das Festival zu versorgen..=)

You and Me

Am 7. Juli geht es auf dem Festival-Gelände mit einem ökumenischen Gottesdienst los. Die Band “Carpe Diem” wird diesen untermalen. Besonderheit: Hier stehen behinderte und nicht behinderte Musiker gemeinsam vor dem Micro.
Anschließend startet das Festivalprogramm auf der großen Bühne des Gartenschaugeländes. Um 12.00 Uhr dürfen die Mädchen der Tanzgruppe “Revived Generation” ran, gefolgt von der Newcomer-Band “Doppelt so schlecht”, die beweisen, dass sie ihren Namen zurecht tragen ;-).
Selbstgeschriebenen Anti-Drogen-Raps tragen Schüler der Kaiserslauterer Hans-Zulliger-Schule vor. Außerdem tritt die Band “Freischwinger” mit dem Song des Festivals “Alles klar - Rausch benebelt” auf.

Gleichzeitig gibt es auf dem Gartenschaugelände zahlreiche Gelegenheiten aktiv zu werden und sich zu informieren.
Egal ob im Fahrsimulator des ADAC, beim Fingerbording, auf dem Bungee-Trampolin, an der Milka-Kletterwand oder im Stylingzelt der Zeitschrift “Mädchen” - wir schauen rein und werden euch live berichten! Auch bei Galileo oder den Angeboten von SchülerVZ und Wikipedia werden wir uns natürlich schlau  machen.

Seid gespannt! Und wenn ihr - natürlich nach dem Programm der Projektwoche - noch Zeit und Lust habt, könnt ihr ja auch mal auf der Gartenschau in Kaiserslautern vorbei schauen und euch vor Ort selbst ein Bild machen.